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Warum Bio-Imkern? Was ist am Honig Bio?

Eine oft gestellte Frage. Als Imker kann ich den Bienen natürlich nicht sagen sie sollen nur zu Biopflanzen fliegen. Aber als Imker habe ich es in der Hand, was ich mit den Bienen mache und was ich selber in die Bienenstöcke reingebe. Da höre ich von meinen Imkerkollegen immer wieder, ja ich arbeite ja auch so. Das finde ich gut, aber kontrollieren lassen will sich dann schon wieder fast niemand. Diese unabhängige Kontrolle ist aber unbedingt nötig, auch um sich den eigenen Schlendrian ein bisserl auszutreiben.

Wesentliche Unterschiede zur konventionellen Bienenhaltung sind:

Das Bienenwachs das ich in meiner Imkerei verwende wird untersucht und ist absolut rein und frei von Medikamenten und Antibiotika. 

Dieses Bienenwachs ist für mich so wertvoll, dass ich es auch ausschließlich selber verarbeite und meinen eigenen geschlossenen Wachskreislauf betreibe.

Die Bienen dürfen vorwiegend natürlich ihrem inneren Bedürfnis nach bauen. Das erleichtert ihnen den Wärmehaushalt und erhöht die Vitalität in den Bienenvölker.

Falls nötig erfolgt die Fütterung nur mit Bio-Zucker und eigenem Bio-Honig.

(Bio-Zucker wird in Österreich hergestellt, er ist durch den höheren Aufwand der Landwirte natürlich teurer. Diesen Einsatz der Landwirtschaft müssen und sollen wir selbstverständlich honorieren. Denn selber über die "argen" Landwirte und den Spritzmitteleinsatz meckern, und dann den Aktionszucker im Supermarkt kaufen, dass wollen wir nicht.)

Da jeder imkerliche Eingriff die Vitalität der Bienen stört, gibt es so wenig Eingriffe wie nötig!

Schonende Ernte und Lagerung mit Nirostaarbeitsmitteln und Lagergefäßen sollten in der Imkerei schon Standard sein, sind aber in der Bioimkerei selbstverständlich, ebenso wie der Verzicht auf Plastikbienenwohnungen und Plastikgefäße.